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Fluch der
Karibik - Drehorte Bahamas, Grenada und St.Vincent - Reisen zu den
Drehorten

Karibische Inseln, unberührte Strände und glasklares Wasser,
wo würde man eine bessere Kulisse finden, als auf den Bahamas, Grenada und St.Vincent.
Hier, wo Freiheit, Abenteuer und Lebenslust förmlich in der Luft liegen, spielt das
Piratenspektakel „Fluch der Karibik". Die passende Traumkulisse für den Film war so schwer
aufzuspüren wie ein echter Piratenschatz: „Wir mußten Monatelang die Karibik absuchen",
sagt Regisseur Gore Verbinsky.
Das in der Karibik gedreht werden mußte, stand für das
Produktionsteam fest. Zwar gibt es auch um Australien und Thailand exotisch anmutende
Plätze, doch - so Verbinsky: „Das Wasser, der Strand und die Palmen haben eine ganz eigene
Qualität in der Karibik." Bald mußten die Filmemacher aber die Erfahrung machen, daß
Karibik nicht Karibik ist.
„Wir haben uns mindestens 20 Inseln angeschaut", erinnert
sich das Regie-Ass. „Wir suchten eine üppige, tiefeingeschnittene Bucht, wo kein Hotel
genau in der Mitte liegt, so etwas existiert einfach nicht." Fast nicht.
Fündig wurden die Suchtrupps schließlich nördlich von
Grenada. Die Grenadinen mit ihren weißen Palmenstränden sehen genau so aus, wie Hollywood
sich die Karibik vorstellt. Sie liegen aber 2000 Kilometer entfernt vom Jamaica und Port
Royal: jenem Ort, um den sich die Handlung dreht.
Also bauten die Filmprofis kurzerhand eine Originalgetreue
Nachbildung. In der Walilabou Bay in St. Vincent entstanden Piers und Lagerhäuser im Stil
des 18 Jahrhunderts. Die verschiedenen Drehorte waren im Umkreis von 70 Kilometern im Meer
verteilt: Union Island, die Tobago Cays und Petit Tabac, wo Bösewicht Barbossa schließlich
Captain Sparrow und die hübsche Elisabeth aussetzt. Die Filmarbeiten verwandelten das ganze
Archipel in eine einzige Maskerade.
„Wir durften als reiche Bewohner von Port Royal im
Prachtgewand durch den Hintergrund spazieren", erzählen Maria und Fritz Meeuwissin, ein
holländisches Paar, das auf einer Jacht in Bequia lebt. Selbst ganze Schiffe wurden ins
historische Kostüm gesteckt: Die „Scaramouche" etwa, ein braver Zweimaster aus Union
Island, mauserte sich zum stolzen portugiesisches Handelsschiff.
Jetzt segelt die „Scaramouche" wieder Touristen in die
Tobago Cays und die Rauchwolken der Filmpyrotechniker haben sich verzogen. Nur Stephen
Russell, auf dessen Grund der Port-Royal-Nachbau steht, träumt noch vom großen
Piratenschatz: „Ich will aus dem Drehort einen Themenpark machen..."
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