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Aussicht von unserem Campground

Brandywine Falls

Ausblick bei Wanderung am Brandywine Falls State
Park.
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Heute waren wir schon früh munter, die Zeitumstellung machte
uns doch noch ein bisschen zu schaffen. Der Ausblick vom Campingplatz war herrlicher,
praktisch vor der Tür des Campers war das Meer, da wir am Morgen Flut hatten. So machten
wir uns dran, Frühstück zu kochen. Das wurde bei unserer 3-wöchigen Reise zur Zeremonie. Es
gab immer typisch für Kanada: gebratenen Speck mit Ei, Toast mit Erdnußbutter oder
Streichkäse und Marmelade, und Juice mit Kaffee. So waren wir gestärkt für unser erstes
Abenteuer und marschierten los, um die Umgebung zu erkunden. Wir hatten auch Glück und
bekamen schon Seehunde und Streifenhörnchen zu sehen. Nach der morgendlichen Wanderung ging
es dann den Highway Richtung Whistler weiter. In Squamish hieß es erstmals Großeinkauf bei
Safeway zu machen. Denn für einen Campurlaub braucht man immerhin die ganze Palette,
nachdem wir am Vortag nur ein paar Kleinigkeiten in einem Touristenshop eingekauft hatten.
Nach der Großerkundung im Supermarkt, hieß es nun erstmals das Ganze zu verstauen, und
natürlich mußten auch schon die ersten "Donuts" dran glauben. Einfach köstlich, alleine
dafür würde es sich schon lohnen nach Kanada auszuwandern.
Unser nächster Stopp war Brandywine Falls, von den
Wasserfällen die nur 70 Meter hoch sind, aber durch die besondere Art auf jeden Fall einen
Stopp wert sind, hat man einen schönen Blick auf den Black Tusk, einem ehemaligen Vulkan.
Von den Wasserfällen aus machten wir eine 8 Kilometer lange Wildnis- und
Entdeckungswanderung im wahrsten Sinne des Wortes. Durch herrliche Landschaft und Wälder
kamen wir an einige Flüsse und bestaunten die Vegetation. Wir glaubten es nicht, aber hier
werden Heidelbeersträucher bis zu 2 Meter hoch. Generell fiel auf das in Kanada die
Vegetation besser wuchs. Wahrscheinlich liegt das an der noch unverbrauchten guten Erde.
Auch eine Hängebrücke mußten wir noch erkunden, danach ging es aber dann wieder zurück zum
Parkplatz und machten Kaffeepause. Am frühen Nachmittag erreichten wir den Skiort Whistler.
Dieser Sammelname umfasst die Retortendörfer Whistler Village, Upper Village und Village
North am Rand des Garibaldi Provincal Park. Nach dem Vorbild eines europ. Alpendorfes wurde
hier ein gepflegter Ort errichtet, und bietet von der Blechmusikkapelle auf dem Dorfplatz
bis zum Schnitzelwirt alles, um zu meinen in Bayern Urlaub zu machen.
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Wir waren mit 2 Cammpervans der Firma Fraserway
unterwegs.
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Nach einem kurzen Rundgang machten wir uns zum heutigen
Tagesziel dem Nairn Falls Provincal Park auf. Nach einer kleinen Wanderung war heute das
Grillen mit Riesenkoteletts angesagt. Und die schmeckten auch herrlich. Gleich am
Campground waren auch die Dogwood Flowers in Blüte, die Nationalblume von British Columbia,
wie uns die Rangerin erklärte.
Info: Provincal Parks sind staatliche Einrichtungen und sind
Naturschutzgebiete oder historische Stätten meist auch mit Campground. So wählten wir auf
unserer Reise oft die Provincal Parks als Übernachtungsplätze aus, da man hier in
herrlicher Natur übernachten konnte, und zudem meist ein gutes Netz an Wanderwegen
vorhanden ist.
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4.Tag
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