|

Camper-Innenansicht - gebucht bei flugfieber.com

|
Heute ging es schon um 6 Uhr früh los, da wir auf Bärensuche
gingen. Das war vorerst vergebens, sodaß wir uns um halb acht erst Mal Frühstück machten.
Heute früh war es noch sehr kalt, heißer Kaffee tat gut. Danach ging es los und wir fuhren
mit unseren Vans in den Wald, und hatten Glück und konnten gerade noch einen Bären in den
Wald verschwinden sehen. Für die Kamera reichte das aber nicht. So ging es nun wieder auf
den Weg zurück nach Barkerville und von hier weiter zum nahen Ort Wells, welcher ein noch
bewohnter Goldgräberort ist. Der kleine Ort verdankt sein Bestehen im Grunde der Cariboo
Gold Quartz Minning Co., welche die Siedlung in den 1930er Jahren baute. Mit ihren
hölzernen Gehsteigen und typischen Häuserfronten entspricht sie ganz dem Bild eines alten
Westernstädtchens. Nachdem die Mine 1967 geschlossen wurde, verließen die meisten Einwohner
den Ort, die Bevölkerung sank von 5000 auf 250 Menschen. Heute erlebt die Stadt erneut eine
Eroberung, diesmal jedoch von den Touristen welche nach Barkerville kommen und in Wells
Halt machen oder übernachten. Auch zahlreiche Künstler haben sich hier niedergelassen. Nach
kurzem Rundgang ging es nun wieder die alte Goldgräberstrasse zurück nach
Quensel.

Cottonwood-Haus war früher eine Raststation für die
Goldgräber
|
|

Herrliche Landschaftsblicke beim Ten Miles Lake State
Park.

|
Auf den Weg dorthin machten wir zuerst einen kleinen Umweg
und fuhren noch zum ehemaligen Siedlungsgebiet der Ortschaft Stanley. Heute ist aber nur
noch das halb verfallene Hotel zu sehen. Interessant ist aber der kleine Pionierfriedhof in
unmittelbarer Nähe.
Danach ging es weiter zum Cottonwood House, welches früher
Raststation auf dieser Straße nach Barkerville war. Das Roadhouse ist von 1864 und wurde
liebevoll restauriert. Bei der Herberge der Goldrauschzeit, heute ein Park, bietet eine
Originalpostkutsche auch Rundfahrten an. Wir machten eine Wanderung entlang des River
Walks. In Quensel angelangt hieß es erst Mal wieder einkaufen gehen, und auch wieder einen
Liquore Store zu finden. Denn Bier gibt es in Kanada nur in diesen Shops, im Supermarkt gab
es keinen Alkohol zu kaufen. Nachdem Unmengen an Grillfleisch, Donuts, Frühstücksspeck und
Sonstiges gekauft war, fuhren wir zum Ten Miles Lake, welcher auch unser heutiger
Übernachtungsplatz sein sollte. Dort angelang hieß es erstmals kurze Mittagspause machen,
danach wanderten wir zum Beaver Pond, einen kleinen See mit Biberbau, ein Biber ließ sich
aber nicht blicken. Nur die Mosquitos wurden ganz schön lästig, so beschlossen wir Abends
unser Glück nochmals zu versuchen. Nach der Kaffeepause ging es an den Ten Mile Lake,
immerhin wollten wir eine Forelle zum Grillen. Und so verging auch dieser Tag wieder einmal
viel zu schnell.
Hier geht es weiter zum
8.Tag
|