Reisebericht: Rundreise Namibia

Unterwegs in Namibia - ein Reisebericht von Alfred Rohrmoser

Die flugfieber.com - Reisegruppe am Flughafen von Windhoek.

Lange Zeit war Namibia unter dem Namen Deutsch Südwest bekannt, und noch heute nennen deutsch abstammende Einwohner diesen Namen wenn Sie über das Land der höchsten Sterndünen, die älteste Küsten-Wüste oder dem Fish-River-Canyon sprechen.

Namibia in kurzen Worten zu beschreiben, dass ist schon fast ein Ding der Unmöglichkeit, da wäre vor Allem die Stille und Einsamkeit die sich in mir eingeprägt hat. Oft waren wir hunderte Kilometer unterwegs, und es kam uns gerade mal eine handvoll Austos entgegen. Siedlungen sind so dünn gestreut, dass man glaubt, das Land sei völlig leer. Und letztlich findet man in Namibia eine Landschaft vor, die wir als typisch Afrikanisch bezeichnen würden.

1.Tag: Wir flogen mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek, es war ein angenehmer Nachtflug. Unseren ersten Tag verbrachten wir in der Hauptstadt Windhoek, wobei es erstmal hieß sich in der herrlichen Garten- und Poollandschaft des großartigen Safari Court Hotels zu entspannten, denn in den nächsten 14 Tagen sollte noch genug Abenteuer auf dem Programm stehen.


Die flugfieber.com - Reisegruppe war von den herrlichen Motiven in Namibia begeistert.

2.Tag: Am nächsten Tag ging es dann endlich los, Richtung Süden über Rehoboth, mit seinem wunderschönen Akazienwald. Der Ort selbst ist nur eine kleine Siedlung und hat nicht viel zu bieten, doch die Landschaft ist einfach toll.

Durchs Farmland fuhren wir nun weiter zum Hardap Dam mit seinem Erholungsgebiet. Der hier aufgestaute Fish River bildet das größte Wasserreservoir Namibias. An seinem Ufer entstand ein Hotel-Restaurant, von wo aus man auch die Tiere beobachten kann. Der 1962 fertiggestellte Dam ist mit seinem Fassungsvermögen von ca. 300 Millionen Kubikmeter Wasser der größte Stausee des Landes und spielt eine wichtige Rolle für die Strom- und Wasserversorgung im Süden des Landes. Am Südufer kann man Kudus, Springböcke und Strauße sehen. Am Nachmittag setzten wir unsere Fahrt fort zum Köcherbaumwald der im Gebiet von Keetmannshoop besonders dicht ist. Es gibt hier 2 Wälder. Wir besuchten den Giants Playground , wie ein wildes Felsgewirr getauft wurde. Das offenliegende Dolorit-Gestein ist vor 180 Mio. Jahren durch das Eindringen von Lava in Karoo-Schichten entstanden. Die erkalteten Dolorit-Stücke wurden in Mio. von Jahren durch Erosion und Auswaschung freigelegt, und hier steht der wunderschöne Köcherbaumwald. Wir erlebten hier den Sonnenuntergang, die Bilder sagen mehr als Tausend Worte.

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